Mein Buch

Der Weg zum Dualpartner – zu unserer Zwillingsflamme

Ziehe dein schimmerndes Kleid an, weine nicht mehr!

Buchtitel

Dieses Buch ist eine tiefenpsychologische und spirituelle Interpretation des Märchens „Aschenputtel“. Märchen stellen fest und vermitteln scheinbar nur Fakten. Durch die Verwendung von Symbolen aber wirken sie faszinierend auf uns und regen unsere Phantasie an. So bieten sie Raum, unsere persönliche Geschichte einzuweben.

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Inhalt

Aschenputtel ist eine angepasste, hilfsbereite Frau, jedoch völlig auf ihre Mutter und damit auf die Vergangenheit fixiert. Dadurch gibt es in ihrem Leben keinen Fortschritt, nur Stillstand. Erst als sie Kenntnis über die Möglichkeit eines Zusammentreffens mit ihrem Dualpartner bekommt, entfesselt sie die notwendige Kraft, die Mutterbindung (Bindung an die Vergangenheit) aufzugeben und den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in Gang zu setzen. Denn diese ist die Voraussetzung für die Hochzeit mit ihrem Prinzen. Wie Aschenputtel dies bewerkstelligt und welche Hilfen ihr zur Verfügung stehen, erfahren Sie in diesem Buch.

Meine Aschenputtel-Interpretation trägt den Untertitel „Der Weg zum Dualpartner“. Unter Dualpartner verstehe ich die Persönlichkeit, in die unsere Zwillingsseele/Zwillingsflamme inkarniert ist. (Zwillingsseelen sind aber nicht zwangsläufig inkarniert.)

Es gibt eine sehr alte Lehre, die Lehre von den Dualseelen oder Zwillingsseelen. Danach hat jeder Mensch eine ihn vollkommen ergänzende Hälfte (wie Yin und Yang). Große Denker haben sich mit diesem Thema beschäftigt und dieses Wissen ist auch in vielen Mythen von Urvölkern zu finden. (siehe weiter unten!)
Ich beschreibe, indem ich die Symbole im Märchen Aschenputtel deute, den Weg, den Entwicklungsweg, den wir bis zu Ende gehen müssen, wenn wir uns hier auf Erden mit unserer Zwillingsseele bzw. dem Dualpartner verbinden wollen.

Sehnsucht nach Ganzheit

Als Dualpartner bezeichne ich den Menschen, die Persönlichkeit, in den meine Zwillingsseele inkarniert ist. Mein Buch „Ziehe dein schimmerndes Kleid an, weine nicht mehr!“ handelt aber nicht in erster Linie vom Dualpartner, sondern es zeigt den Weg, den Entwicklungsweg, den wir gehen müssen, wollen wir hier auf der Erde mit ihm in Kontakt kommen. „Der Weg ist das Ziel.“ Und diesen Weg kann man, bis zur endgültigen Wiedervereinigung, sehr gut in meiner „Aschenputtel“-Interpretation nachvollziehen. Ist man am Ziel, dann ist eine sehr sehr lange Entwicklung abgeschlossen. Allerdings muss auch der Dualpartner diesen Weg gehen, damit es zu einem Treffen kommen kann, wie man in der Geschichte sehen kann und so entstehen immer wieder Wartezeiten.

In meinem Buch, in Kapitel Ⅵ „Einladung zur Hochzeit“, schreibe ich: „Es gibt eine sehr alte Lehre, die Lehre von den Dualseelen; manchmal werden sie auch Zwillingsseelen genannt. Danach hat jeder Mensch eine ihn vollkommen ergänzende Hälfte, den sogenannten Dualpartner. Viele Denker haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte damit beschäftigt, und dieses Wissen ist auch in vielen Mythen von Urvölkern nachzuweisen.

Plato erzählt von einem ursprünglich vollkommenen Menschen, der in zwei Hälften geschnitten wurde. Jedes Individuum ist seiner Anschauung nach also nur eine Hälfte und kann durch seine Entwicklung (indem er selber vollständig wird und seine gegengeschlechtliche Seite in sich entwickelt) auf der Erde seine andere Hälfte finden.(Nun stehen sich aber zwei vollständig entwickelte Menschen gegenüber. Sie haben sich entwickelt, weil sie ihrer Sehnsucht Raum und Ausdruck gegeben haben.)

Auch im Alten Testament finden wir Aussagen, die sich auf dieses Thema beziehen und so Stoff zum Nachdenken bieten. In der Genesis finden wir zwei Schöpfungsgeschichten. In der ersten steht: „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild: Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27) Am Anfang der Schöpfung war der Mensch also weder männlich noch weiblich. Er war beides. Er war männlich und weiblich, nach dem Bild Gottes. Er war androgyn.

In der Genesis 2,7 heißt es: „Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus dem Staub des Ackerbodens und blies in seine Nase den Lebensatem; so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ Und weiter in den Versen 21 und 22: „Da ließ Gott der Herr einen Tiefschlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief, nahm ihm eine seiner Rippen und verschloss deren Stelle mit Fleisch. Gott der Herr baute die Rippe, die er dem Menschen entnommen hatte, zu einer Frau aus und führte sie ihm zu.“

Die Schöpfung verläuft in vielen Stufen, vom Feinstofflichen bis zum Grobstofflichen. Auf welcher Stufe wir uns befanden, als die Teilung stattfand, weiß ich nicht. Viele Gelehrte haben sich mit unserer Schöpfungsgeschichte, die scheinbar Widersprüche aufweist, bis heute beschäftigt, und man kann nur ahnen wie es wirklich gewesen ist. Und für meine Aschenputtel-Interpretation ist auch nicht wichtig, was alles passiert ist, bis es zur Teilung des vollkommenen Menschen kam. Wichtig ist, wie sie wieder überwunden werden kann. Denn die geteilten Seelen, die nun in einem irdischen Körper getrennt ihren Weg auf dieser Erde gehen, haben nur einen Wunsch: sich wieder zu vereinigen. Das Wissen um ihre andere Hälfte, um ihren Dualpartner, schläft in ihnen und muss nur geweckt werden. „

So viel zur Ausführung in meinem Buch.

Als ich meine Aschenputtel-Interpretation schrieb, gab es kaum Literatur zum Dualpartnerthema. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Es ist für viele Menschen ein wichtiges und hochinteressantes und auch brisantes Thema geworden. Und meine Aschenputtel-Interpretation als Weg zum Dualpartner ist wegweisend und hat seine Aktualität nicht verloren, im Gegenteil. Sie ist wichtiger, denn je! Und nein, es geht um keine Hochzeit in Weiß, auch wenn man das anhand des Märchens vermuten würde! Die Hochzeit zwischen Dualpartnern ist erst einmal eine seelische.

Es gibt eine Liebe, 
die über jede Liebe erhaben ist,
die Leben überdauert.
Zwei Seelen aus einer entstanden.
Vereinigt wie zwei Flammen. 
Identisch – und doch getrennt. 
Manchmal zusammen, durch Gefühl und Verlangen verschweißt. 
Manchmal getrennt, um zu lernen und zu wachsen.
Aber einander immer wieder findend.
In anderen Zeiten, anderen Orten. 
Wieder und wieder
(Überlieferung aus dem 6. Jahrhundert vom japanischen Patriarchen Tatsuya)
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